Montag, 10. März 2008

Rasentagebuch - Tag 6

Immer mehr Samen fangen an zu Keimen. Was ist keimen? Laut wissen.de versteht man unter Keimung „die Weiterentwicklung der pflanzlichen Samen“. Bei der oberirdischen (epigäischen) Keimung wird als erstes die Wurzel ausgebildet, danach folgen dann die Keimblätter (Kotyledonen). Diese Anfänge sind auf den Bildern von Tag 5 auch schon wunderbar zu erkennen. Heute am sechsten Tag sieht man nun, wie das Hypokotyl sich zum Licht hin ausrichtet (= Phototropismus).

Pflanzen mit hypogäischer Keimung machen dieses nicht. Es würde auch keinen Sinn machen, die Blätter unter der Erde „auszufahren“, denn die Blätter sind einerseits zu empfindlich und andererseits macht es unter der Erde wenig Sinn auf Licht zu „hoffen“. Das bekannteste Beispiel aus dem Biologieunterricht ist die Feuerbohne (Phaseolus coccineus), sie bildet „nur“ die Wurzel aus, die den Samen aus der Erde hebt, dort bleiben die Keimblätter im Samen, das Hypokotyl (Keimstängel; Übergang von der Wurzel zum Stängel) streckt sich nur wenig. Sobald der Samen die Erdoberfläche durchbrochen hat, wächst das Epikotyl, der erste blattlose Sprossabschnitt einer Pflanze. Die Keimblätter sind also mit dem Rest der Samenschale dicht über dem Boden.

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