Sonntag, 5. Oktober 2008

Tipps fuer bessere Bilder #4 – Blitz mal abschalten

Man sieht sie bei jedem Fußballspiel, tausende Blitzlichter, die von der Tribüne auf das Spielfeld feuern – und dort nichts aber auch gar nichts bewirken. Sicherlich für den geneigten Zuschauer oder die Spieler auf dem Feld ist das ein durchaus imposantes Schauspiel, dieses Blitzlichtgewitter, aber sinnlos ist es trotzdem.

Warum ist es sinnlos? Ganz einfach, das Licht des Blitzes hat nur eine Reichweite von mehreren Metern, mehr nicht. OK, Reflektierende Oberflächen (z. B. Straßenschilder, Reflexstreifen von Warnwesten u. ä.) sind in deutlich größeren Entfernungen noch zu erkennen, aber das ist die besondere Ausnahme. 

Warum also mit einem Blitz, dessen Licht wirkungslos verpufft, den Akku belasten und wertvolle Akkulaufzeit verschwenden? Einfach den Blitz abschalten! Das spart nicht nur Strom, auch die oftmals hoffnungslos überbelichten Nahbereiche (z. B. die Rücken der Vordermänner/-frauen) verschwinden und die neben einem stehenden Zuschauer sind deutlich weniger genervt. Übrigens werden die Bilder ohne Blitz meist besser, da die Kamera dann „empfindlicher“ ist und die nicht angeblitzen Bereiche nicht in der Dunkelheit versinken. Wenn möglich einfach die Blende eine Stufe weiter auf oder die Belichtungszeit ein kleines bisschen verlängern und man bekommt tolle Fotos. Aber Vorsicht: nicht verwackeln.

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