Mittwoch, 8. Oktober 2008

Tipps fuer bessere Bilder #5 – Automatik mal abschalten – Farbe, Kontrast, Schärfe manuell einstellen

Solange man nicht alles manuell einstellt, speichert die Kamera kein Bild so, wie das Motiv tatsächlich aussieht. Kameras verstärken, ganz automatisch, den Kontrast, die Schärfe, die Schärfentiefe und die Farbsättigung. Oftmals kann man die Art und Weise dieser Regelung über die Programmautomatik (Motivprogramme) vorwählen, also beispielsweise mit dem Porträtmodus (wenig Schärfentiefe und mattere, rötlichere Farben) oder dem Landschaftsmodus (viel Schärfentiefe und satte Grün- und Blautöne). 

Was den Anfänger freut, ist aber nicht immer gut, denn die Kamera weiß nicht, welche Stimmung mit dem Foto eingefangen werden soll. Die Folge sind oft unnatürlich aussehende Bilder oder, noch schlimmer, von der Kamera schon „überschärfte“ Kanten, denn die kann man auch mit professioneller Bildbearbeitungssoftware kaum entfernen. Besser ist es die automatische Schärfung der Bilder etwas abzuschwächen und so notfalls später am Computer nachzuschärfen.

Dank der digitalen Technik kann man heute viele hundert Fotos schießen und dabei einfach die unterschiedlichsten Einstellungen ausprobieren, bis man die Einstellungen gefunden hat, die einem gefallen. Also einfach die Automatik abschalten und ausprobieren. Bei einigen Kameras kann man die so gefundenen Einstellungen auch abspeichern.

Wer sich das alles überhaupt nicht zutraut, der sollte zumindest darauf achten, dass er das richtige Motivprogramm für das jeweilige Motiv aussucht.

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