Montag, 13. Oktober 2008

Tipps fuer bessere Bilder #8 - Bessere Schwarz-Weiß Fotos

Wer mit einer analogen Kamera schwarz-weiß Fotos gemacht hat, der weiß, wie man effektvolle und kräftige „Farben“ erzeugen kann. Einfach einen Filter in der Komplementärfarbe zu der Farbe, die man besonders hervorheben oder bearbeiten möchte, vor das Objektiv schrauben. Dabei wird durch den Filter eine Farbe das Farbspektrums herausgefiltert und bei der S/W-Fotografie bedeutet je weniger Farbe desto dunkler und schwärzer. Man kann also mit einem Rotfilter den blauen Himmel richtig schön dunkel färben, ohne die Wolken zu verändern.

Mit den digitalen Kameras ist die Schwarz-Weiß Fotografie deutlich komfortabler geworden. Wenn man mit einer analogen Kamera ein schwarzweiß-Bild macht, sind die Möglichkeiten der Nachbearbeitung begrenzt, da ein Teil der Farbinformationen schon vor dem Film weggefiltert wird. Und fehlende Farbinformationen lassen sich nicht wieder einfügen. Heute macht man ein normales digitales Farbbild und verändert es hinterher am Computer.

Der Vorteil der Nachbearbeitung liegt in der Masse der möglichen Filter, da jede Farbvariation möglich ist und wenn das Ergebnis nicht gefällt, dann macht man einfach alle Änderungen bequem wieder rückgängig. Bei den Komplementärfarbfiltern gibt es dagegen nur eine begrenzte Anzahl von möglichen Filtern, beispielsweise Blau, Gelb, Grün oder Rot. Wichtig ist, dass man die Umwandlung in ein schwarz-weiß Bild erst am Computer macht, auch wenn viele Kameras diese Funktion im Programm anbieten, aber dann ist es wie bei den aufgeschraubten Filtern, es geht unwiederbringlich ein Teil der Farbinformationen verloren. Da die Kameras einfach die Farbinformationen „wegwerfen“.

Kleiner Tipp noch: Wenn die Farbfotos am PC in Schwarz-Weiß-Bilder umgewandelt wurden, lohnt es sich oft noch mit dem Kontrast zu spielen. Häufig sehen Bilder bei denen Teile im Schwarz „absaufen“ besser und lebendiger aus.

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