Donnerstag, 6. November 2008

Zoom

Mit Zoom ist normalerweise das Zoomobjektiv gemeint. Beim optischen Zoom verschieben sich Linsen im Objektiv, dadurch wird durch Veränderung der Brennweite bei gleich bleibender Bildqualität der Bildausschnitt an das Motiv angepasst, oder kürzer und nicht ganz so präzise: das Motiv wird „näher heran geholt“. Der digitale Zoom verändert nicht die Brennweite, sondern vergrößert das Motiv lediglich rechnerisch, indem ein Teil des Bildes ausgeschnitten und auf die volle Ausgabegröße gestreckt wird, die fehlenden Pixel werden dann interpoliert, also „dazwischenrechnet“, was zu Lasten von Bildqualität und -schärfe geht.

Das Gegenstück zum Zoomobjektiv ist die Festbrennweite, bei der man, wie der Name schon sagt, die Brennweite nicht verändern kann. Das hat durchaus seinen Reiz, verlangt vom Fotografen aber eine deutlich größere Tasche mit viel mehr Objektiven mitzunehmen. Das Zoomobjektiv ist da deutlich bequemer.

Übrigens: der Zoom = der Zoomvorgang; das Zoom = Das Zoomobjektiv; (heran-)zoomen = heranholen

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