Donnerstag, 18. Dezember 2008

MegaPixel

Zahl der Bildpunkte (Pixel) des Fotochips bei Digitalkameras. Das Mega in Megapixel steht, in Anlehnung an die SI-Einheiten, für Million. Die Punkte einer Zeile des Sensorchips werden mit denen einer Spalte multipliziert (z. B. 8 MP = 3264 x 2448) und je höher der Wert ist, desto mehr Details kann die Kamera aufnehmen, da bei zunehmender Anzahl der Bildpunkte auf gleicher Fläche die Rasterung kleiner wird.

Das steigert natürlich die Bildqualität und führte zum so genannten Megapixelwahn in der Werbung. Und zumindest theoretisch bzw. bis zu einem gewissen Grad stimmt die Annahme mehr Pixel gleich mehr Bildqualität auch, aber mit zunehmender Pixeldichte steigen auch die Probleme, wie die, aufgrund der kleineren Pixelgröße, reduzierte Lichtempfindlichkeit oder das Bildrauschen (Fehlfarben). In den letzen Jahren hat sich die Sensorgröße etwa halbiert, während sich die Anzahl der Pixel etwa vervierfacht hat.

Wer also richtig gute Bilder machen möchte, der sollte neben der Pixelanzahl vor allem auf die Sensorgröße achten, denn je größer desto besser, weil lichtempfindlicher. Die Sensorgröße wird in der Regel als Bruch angegeben, demenstprechen ist die Größe 1/2,5" natürlich deulich kleiner als 2/3".


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Kommentare:

Jörg hat gesagt…

Dieser Artikel wäre mir ja nützlich, besten Dank für die Tipps! Gruß!

Dirk hat gesagt…

Wäre mir ja nützlich? Also war er es nicht? Schade, was fehlt dann, dann ergänze ich es.

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