Donnerstag, 31. Dezember 2009

Warnemünder Leuchtturm in Flammen

Morgen ist es wieder soweit, dann hat nicht nur das neue Jahr begonnen, sondern in Warnemünde gibt es wieder ein ganz besonderes Schmankerl. Denn, sofern das Wetter mitspielt, soll der Warnemünder Leuchtturm um 18 Uhr wieder in Flammen stehen und sich perfekt in ein faszinierenden Barock-Feuerwerk einfügen. „Leuchtturm in Flammen“ heißt die Show, die wie immer tausende Besucher nach Warnemünde lockt und die ich jedem Rostocker und Rostock Besucher nur wärmstens ans Herz legen kann.

Bereits ab 15 Uhr gibt es eine Neujahrsparty mit Musik und Programm und um 18 Uhr soll es dann am Fuße des Warnemünder Leuchtturm losgehen. Feuerwerker, Künstler und Techniker sorgen für Barockfeuerwerk, Lichteffekte und Musik und da es weder Generalprobe noch den zweiten Versuch gibt, kann es auch zu leichten Verzögerungen kommen, speziell dann, wenn der Wind zu stark oder aus der falschen Richtung weht. Also sicherheitshalber warm anziehen.

Wer sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen will, dem seien erstens die öffentlichen Verkehrsmittel empfohlen (S-Bahn-Plan, zusätzliche S-Bahnen in der Silvesternacht) und zweitens dringend geraten etwas Zeit mitzubringen. Denn rechtzeitiges Erscheinen sichert die besten Plätze und wer es hinterher ruhig angehen lässt, der muss sich nicht in überfüllte S-Bahnen quetschen.

Das war's für dieses Jahr: Guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2010

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Feuerwerk fotografieren

Kurz vor Silvester noch schnell ein paar Fototipps, diesmal natürlich zum Thema „Wie fotografiere ich ein Feuerwerk?“ Wer es einfach möchte und eine kleine Kompaktkamera sein eigen nennt, der hat evtl. Glück und diese Kamera hat ein Motivprogramm „Feuerwerk“. Dann einfach die Kamera auf ein Stativ stellen, anvisieren, auslösen, fertig.

Wer kein derartiges Motivprogramm hat, der muss alles von Hand einstellen, andere Motivprogramme wie die Nachtaufnahme oder gar das Nachtporträt helfen nicht. Im Gegenteil, bei diesen Programmen wird in der Regel der Blitz ausgelöst um die Belichtungszeit zu verkürzen und den Vordergrund auszuleuchten, aber genau das wollen wir ja eben nicht.

Also am Besten alles auf manuell stellen, das gilt für alle Kameratypen, egal ob Spiegelreflex oder Kompaktkamera. Auch hier sollte die Kamera auf einem Stativ stehen, da Belichtungszeiten von mehreren Sekunden nicht mehr verwackelungsfrei aus der Hand geschossen werden können. Die besten Einstellungen für die Kamera sind von Kamera zu Kamera verschieden und hängen auch vom Geschmack des Fotografen ab. Aber eine Grundeinstellung mit der schon sehr viel funktioniert bzw. von der aus man sich problemlos weiterhangeln kann, ist die folgende:

  • Um das Bildrauschen zu minimieren den ISO-Wert auf die kleinste Stufe stellen (z. B. ISO 100).
  • Da der Autofokus in der Dunkelheit selten brauchbare Resultate liefert, einfach abschalten und den Fokus manuell auf Unendlich stellen.
  • Möglichst große Blendenzahl wählen um eine hohe Schärfentiefe zu erzielen (z.B. 5,6 reicht auch für dunkle Farben aus, während Blende 11 bei hellen Effekten nur die Effekte mitnimmt und den hellen Rauch weglässt)
  • Die Belichtungszeit via Bulb (Langzeitbelichtung) komplett selbst bestimmen, oder, wenn das nicht möglich ist, auf 1-3 Sekunden einstellen, je nach Geschmack und Motiv
  • Mit Stativ und Fernauslöser arbeiten um Verwacklungen zu vermeiden.
  • Der Kamerastandort sollte so gewählt werden, dass kein Streulicht von Laternen oder anderen Lichtquellen stört und auch keine anderen Personen vor die Linse laufen und er sollte weit genug vom Feuerwerk entfernt sein, dass möglichst viel davon im Bildausschnitt liegt.
  • Für einen interessanteren Bildaufbau nach Möglichkeit nicht nur das Feuerwerk sondern auch etwas von der Landschaft (Gebäude, Brücken, etc.) mit aufs Bild bringen.

Mit diesen Tipps gehört natürlich immer noch eine Portion Glück dazu, aber die Wahrscheinlichkeit einen guten Schuss zu bekommen ist deutlich höher.

Viel Spaß beim Ausprobieren und einen Guten Rutsch

Dienstag, 10. November 2009

Schärfentiefe

Als Schärfentiefe wird der Bereich eines abbildenden Systems bezeichnet, der auf der Bildebene hinreichend scharf abgebildet wird. Scharf abgebildet bedeutet in diesem Falle, dass Linien und Kanten klare Grenzen aufweisen.

Je geringer die Schärfentiefe, desto kleiner ist demnach der scharf abgebildete Bereich in einem Foto, bzw. desto größer der unscharfe Bereich in einem Foto.

Sehr gut vorstellen kann man sich das, wenn man ein Lineal fotografiert, Es wird eine Zahl, z. B. die 5 anvisiert, bei geringer Schärfentiefe ist die 5 und ein gewisses Umfeld, vielleicht bis zur 4 und zur 6 scharf auf dem Foto abgebildet, der Rest verschwindet in zunehmender Unschärfe. Macht man nun dieselbe Aufnahme mit großer Schärfentiefe, dann reicht der scharf abgebildete Bereich nicht nur bis zur 4, sondern bis zur 2 oder noch weiter.

Durch den gezielten Einsatz von Blende, Brennweite und Entfernung zum Motiv lässt sich dieser Effekt natürlich wunderbar für die Bildkomposition verwenden, denn unser Auge ist sehr interessiert an scharf abgebildeten Motiven und wird so immer wieder auf das Motiv gelenkt.

Mittwoch, 4. November 2009

Schnee in Rostock schon im November

Eigentlich blogge ich ja nicht übers Wetter, aber heute muss es mal sein. Es schneit in Rostock! Ich kann mich nicht dran erinnern, wann es mal so früh im Jahr schon geschneit hat, es ist also mindestens ein paar Jahre her. Und so häufig haben wir hier an der Ostsee keinen Schnee, so dass man sich also an die Schneefälle erinnert. Als Beweis habe ich gerade mal aus dem Fenster ein Bild gemacht, dass ich hier auch reinstelle.

Zugegebenermaßen ist es kein reiner Schnee, sondern Schneeregen, und der Schnee bleibt auch nicht wirklich liegen, sondern bildet so eine leicht glitschige Schicht auf den Straßen. Aber naja. Also holt die warmen Klamotten raus, Kaffee in die Hand und ab in den Schnee(regen)! Morgen soll’s schon wieder anders aussehen: Regen und 10 Grad, behauptet zumindest die Wettervorhersage im Radio.

Samstag, 31. Oktober 2009

Blogparade Fotoarchivierung

Tari hatte eine Blogparade zum Thema Fotoarchivierung gestartet und da die noch bis zum 8. November 2009 läuft, werde ich nun auch noch mitmachen.

Die Fragen:
  1. Wie viele Fotos sind in deiner Sammlung?
  2. Mit welchem Programm arbeitest du? Bridge von Adobe, Picasa, Digicam oder etwas anderem?
  3. Wie sortierst du deine Fotos; nach Motiv oder Datum. Also Möbel, Bäume, Tiere jeweils in einen Ordner. Oder nach Datum… Vielleicht sogar beides? Ganz anders?
  4. Falls deine Bildverwaltungssoftware das beherrscht; bewertest du deine Bilder in einer Art Sterne-System? Die Bridge von Adobe beispielsweise ermöglicht eine Bewertung von 1 – 5 Sternen…
  5. Falls ja; Nach welchen Kriterien bewertest du?
  6. Viele Bildverwaltungsprogramme ermöglichen das so genannte “taggen” der eigenen Bilder. Ist dir diese Form bekannt und wenn ja, nutzt du sie? Und warum nutzt du sie/nicht?
  7. Nutzt du die Metadaten, wenn ja wie?
  8. Füge einen Screenshot hinzu von deiner Ansicht der Software (Also Filmstreifen, Metadatenansicht etc. pp.)

Die Antworten:
1. Wie viele Fotos sind in deiner Sammlung?
In 5 Jahren Digitalkameranutzung sind da einige tausende zusammengekommen. Aktuell befinden sich rund 3000 Fotos aus den Jahren 2008 und 2009 in der Datenbank auf dem Rechner, der Rest liegt ausgelagert auf einer externen Festplatte im Regal.

2. Mit welchem Programm arbeitest du?
Zum Verwalten und für einfache Nachbearbeitungen meiner Bilder verwende ich Adobe Lightroom. Für komplexere Bearbeitungen kommt Adobe Photoshop zum Einsatz.

3. Wie sortierst du deine Fotos?
Auf dem Rechner sind sie in Ordnern, die nach Orten oder Begebenheiten benannt und mit dem Datum versehen sind (Bsp.: Bilder\Hamburg-HafenCity-2009_09_09). In Lightroom sind sie dann mit Stichworten (tags) versehen und lassen sich so nach allem sortieren: Stichworte, Datum, Ort, Kamera, Objektiv, Blende, uvm. Diese doppelte Sortierung von Ordnerstruktur und Datenbank hilft für den Fall, das irgendwann einmal und aus welchen Gründen auch immer die Datenbank verloren gehen sollte.

4. und 5. Bewertest du deine Bilder in einer Art Sterne-System – Wenn ja, wie?
Lightroom bietet die Möglichkeit zu bewerten zwar an, aber ich nutze sie nicht, weil sich der Geschmack doch zu oft und zu schnell ändert. Stattdessen schaue ich mir die neuen Bilder in zwei Durchgängen an und während des ersten Durchgangs markiere ich sie, ob ich sie behalten oder löschen möchte. Danach blende ich nur die zum Löschen markierten Bilder ein und lösche sie. Die restlichen Bilder schaue ich mir ein zweites Mal an und entscheide, ob sie noch einmal nachbearbeitet werden müssen/sollen oder ob sie, so wie sie sind, OK sind und markiere sie entsprechend. So kann man schnell auf verschiedene Qualitätsstufen zugreifen und hat immer noch alle Möglichkeiten.

5. Nutzt du das „Taggen“?
Das Verschlagworten oder neudeutsch „Taggen“ wird sehr ausgiebig genutzt. Es erleichtert das Suchen und Finden von Fotos deutlich.

6. Nutzt du die Metadaten, wenn ja wie?
Ich nutze sie zur Nachkontrolle von Blende oder Verschlusszeiten, zum/beim Bearbeiten von Fotos, zum Sortieren von Fotos oder bei der Suche nach Fotos.

7. Screenshot
Da ich mir über die Rechte am Layout von Lightroom bei Screenshots nicht sicher bin, poste ich hier mal den Link zu Adobe mit dem Informationsmaterial.

Und zu guter Letzt hoffe ich, dass dieser Blogpost den Lesern und Teilnehmen von Taris Blogparade einen Überblick über die Vielfalt der möglichen Programme und Möglichkeiten bietet. Gleichzeitig freue ich mich über eure Erfahrungen und Ansichten zur Fotoarchivierung. Nutzt dafür einfach die Kommentarfunktion.

Freitag, 23. Oktober 2009

Tierparks und Fotoerlaubnis

Viele Fotografen fotografieren sehr gerne Tiere und wer kein eigenes zu Hause hat, oder wem dieses irgendwann als Motiv zu eintönig wird, der sucht nach neuen Motiven und da bieten sich natürlich Zoos, Aquarien usw. an. Denn dort können alle relativ dicht an die Tiere heran und mit ein bisschen Glück ein gutes Foto machen, ohne sich vorher tagelang darauf vorzubereiten, stundenlang anzuschleichen oder wie ein Jäger im Ansitz zu warten.

Das Fotografieren und veröffentlichen von Fotos aus Tierparks und Aquarien wird aber von den Tierparks ganz individuell geregelt. Manche verbieten gar strikt das Fotografieren mit “(semi-) professionellem” Equipment. Allerdings stellt sich bei solchen Formulierungen immer die Frage, was ist das, semiprofessionelles Equipment? Eine digitale Spiegelreflex? Das Mitführen einer riesigen Fotoausrüstung (Koffer, Tasche, mehrere Bodies, Assistenten)? Ein oder mehrere Stative? Große Telebrennweiten? Vielleicht auch alles was anders aussieht als eine kleine Kompaktknipse?

Ob das nun rechtlich wasserdicht ist, kann und will ich nicht beurteilen, aber schon die Praktikabilität ist fraglich, insbesondere in der heutigen Zeit, wo immer mehr digitale Spiegelreflexkameras auch von Laien, Anfängern und Hobbyfotografen im Zoo spazieren geführt werden.

Aber man kann im Vorfeld viel Ärger vermeiden, wenn man vorher weiß, was im Zoo oder Aquarium, das man als nächstes besuchen möchte, erlaubt ist und was nicht. Und dafür gibt es ja das Internet und die Webseiten der Zoos, die soweit ich feststellen konnte, alle ihre Besucherordnung veröffentlichen. Also einfach vorher nachschauen.

Dienstag, 30. Juni 2009

erste Erdbeeren

Endlich ist es soweit, die ersten Erdbeeren sind reif. Es fehlt nur noch Vanilleeis und dann kann genossen werden. Aber pur sind sie auch so schon extrem lecker. Und obwohl sie auf dem Balkon ohne viel Zuwendung gewachsen sind, sind sie doch erstaunlich saftig und geschmacklich haben sie deutlich mehr zu bieten als so manche gekauften Erdbeeren.

Mittwoch, 28. Januar 2009

Weißabgleich

Digitalkameras können auf die Farbtemperatur der Lichtquelle angeglichen werden, dadurch wird es ermöglicht, dass ein weißes Blatt Papier unter den gegebenen Bedingungen auch tatsächlich weiß dargestellt wird.

In einem Raum mit Glühlampen, erscheinen Fotos (ohne Blitz) in einem orange-rötlichen Ton, während Fotos in Räumen mit Neonlampen einen bläulichen Farbstich haben. Dieser Farbstich kann gewollt sein, beispielsweise bei einem Sonnenuntergang, der alles in ein warmes rötliches Licht taucht. Wenn man hier einen perfekten Weißabgleich macht, dann sieht das Bild absolut langweilig aus und kaum jemand erkennt einen Sonnenuntergang.

Automatischer Weißabgleich
Beim automatischen Weißabgleich ermittelt die Kamera die notwendigen Einstellungen, um eine natürliche, also wirklichkeitsgetreue Farbwiedergabe zu gewährleisten. Dabei sucht sie nach einer für sie Weiß erscheinen Fläche, in der Regel die hellste, und das muss nicht immer Weiß sein. Das Resultat sind dann Farbstiche, die nicht immer gewollt sind (Beispiel Sonnenuntergang).

Halbautomatischer Weißabgleich
Bei vielen Kameras kann man eine Vorauswahl der Farbtemperatur treffen. Zum Beispiel Strand, Schnee, Tagslicht, Wolken, Schatten, Neonlampe oder Glühlampe. Das ist natürlich kein exakter Weißabgleich, hilft aber dem Einsteiger bzw. bequemen Nutzer, der Schnappschüsse ohne lange Vorbereitung machen möchte, und solange kein Mischlicht fotografiert wird (Neon- und Tageslicht innerhalb von Gebäuden in der Näher von Fenstern) sind die Ergebnisse meist auch recht gut.

Manueller Weißabgleich
Viele Kameras bieten auch einen manuellen Weißabgleich, dazu fotografiert man unter den vorherrschenden Bedingungen formatfüllend eine Graukarte oder auch einen weißen Gegenstand, zum Beispiel das oben erwähnte Blatt Papier, und speichert diesen Farbwert in der Kamera ab. Der genaue Ablauf ist hersteller- und zum Teil sogar modellspezifisch, daher verweise ich an dieser Stelle nur auf die Anleitung der eigenen Kamera.

Montag, 26. Januar 2009

Rostock als MP3 - HRO im Ohr

Mal eine tolle Idee, die die Schüler vom Ostseegymnasium bereits am 17.12.2008 der Öffentlichkeit präsentierten. Im Rahmen des JUNIOR-Projektes entwickelten sie einen benutzerfreundlichen Audioreiseführer zu bisher rund zehn Sehenswürdigkeiten in der Rostocker Innenstadt. Damit ist Rostock nach Hamburg die erste Stadt im Norden, die derartiges ab dem Sommer 2009 anbietet. Die Texte wurden von offiziellen Stadtführer betreut und später von Mitschülern und Sprachlehrern in andere Sprachen, wie Englisch, Französisch oder auch Russisch übersetzt. Unterstützt werden die Schülerunternehmer aber nicht nur von ihren Eltern und Lehrern, sondern auch von der Tourismuszentrale und dem Steigenberger Hotel, bei denen man im Sommer die Geräte ausleihen kann.

Und nun versuchen die Schüler, mit ihrer extra gegründeten Firma "HRO im Ohr" Kapital einzuwerben und die Audioguides finanzieren zu können, unter anderem mit dem Verkauf von Aktien. Bei Interesse einfach an das Ostseegymnasium wenden.

JUNIOR steht für Junge Unternehmer initiieren, organisieren und realisieren und bringt Schülern der 9. bis 13. Klasse das Thema Wirtschaft durch eigene praktische Erfahrungen näher. Die Schüler entwickeln eine eigene Geschäftsidee und gründen für ein Schuljahr ein eigenes Unternehmen. Unterstützt wird dieses Programm unter anderem von der KfW Mittelstandsbank, dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, dem Handelsblatt und vielen anderen.

Freitag, 23. Januar 2009

Farbtemperatur

Die Farbtemperatur ist der Zahlenwert, der eine Farbe zugeordnet ist. Es handelt sich hierbei tatsächlich um Temperaturen in Kelvin. Diese Temperatur beschreibt, wie stark ein so genannter planckscher Strahler aufgeheizt werden müsste, um die jeweilige Farbe abzustrahlen. Und das alles natürlich unter Laborbedingungen, also gleicher Helligkeit und festgelegten Beobachtungsbedingungen. 

Beispiele für Farbtemperaturen
1500 K - Kerze
2200 K - Glühlampe (40 W)
2680 K - Glühlampe (60 W)
2800 K - Glühlampe (100 W)
3000 K - Halogenlampe
4000 K - Leuchtstofflampe (Kaltweiß)
5000 K - Morgensonne/Abendsonne
5500 K - Vormittags-/Nachmittagsonne
7500–8500 K - Nebel

Mit Hilfe des Weißabgleichs lassen sich, speziell in der Digitalfotografie, sehr interessante Effekte erziehlen.

Mittwoch, 21. Januar 2009

Graukarte

Eine Graukarte dient in der Fotografie zur Kalibrierung der Belichtung. (Quelle: Wikipedia

Die Karte reflektiert 18% des darauffallenden Lichts und hilft so bei der manuellen Kalibrierung des Weißabgleichs einer Digitalkamera.

Die Graukarte ist eine ganz nützliche Sache, allerdings keine Pflicht, Profis mal ausgenommen. Aber man kann den Weißabgleich auch mit einem weißen Blatt Papier machen. Einziger Nachteil: viele Papiere sind mit aufhellenden Mitteln behandelt, dadurch kann es sein, das sie der Kamera zu blau erscheinen, was zu einem Gelbstich der Fotos führt. Mit der Graukarte wird dies vermieden.

Montag, 12. Januar 2009

Speicherkarten

Speicherkarten sind wiederbeschreibbare Datenträger und kommen in immer mehr digitalen Geräten, wie zum Beispiel MP3-Playern, Digitalkameras oder Mobiltelefonen, zum Einsatz. Ihr großer Vorteil liegt in ihrer Größe, so sind die Speicherkarten bei deutlich gesteigerten Speichervolumen, sehr viel kleiner als die „alten“ Speichermedien CD oder Diskette. Wer kennt sie noch, die 3,5" Diskette mit ihre 1,44 MB Speicherplatz?

Die gebräuchlichsten Kartenformate sind die CompactFlash-Card (CF) und Secure Digital Memory Card (SD), weitere Formate sind der Memory Stick (MS)von Sony oder die Multimedia Card (MMC)

Anders als bei den CDs oder DVDs, werden bei den Speicherkarten keine absoluten Geschwindigkeiten angegeben, sondern als Faktor auf Basis der Lesegeschwindigkeit von CDs. Das sind dann ca. 150 kB pro Sekunde, was wiederum der Lesegeschwindigkeit der ursprünglichen Lesegeräte entspricht. Heute geht das ganze ja schon deutlich schneller, wie man an den Bezeichnungen „30x“, „40x“ oder auch „50x“ erkennen kann. Wie schnell ist das? Ganz einfach: 50fache Geschwindigkeit = 50 x 150 kB = 7500 kB. Das sind dann (1 MB = 1024 kB, also 7500 kB / 1024 kB = ) 7,32 MB pro Sekunde.

Neben den oben erwähnten Speicherkarten gibt es natürlich auch noch weitere Variante, zum Beispiel für Spielkonsolen, die klammere ich an dieser Stelle aber aus, da sie thematisch nicht in dieses kleine Fotolexikon passen.