Samstag, 31. Oktober 2009

Blogparade Fotoarchivierung

Tari hatte eine Blogparade zum Thema Fotoarchivierung gestartet und da die noch bis zum 8. November 2009 läuft, werde ich nun auch noch mitmachen.

Die Fragen:
  1. Wie viele Fotos sind in deiner Sammlung?
  2. Mit welchem Programm arbeitest du? Bridge von Adobe, Picasa, Digicam oder etwas anderem?
  3. Wie sortierst du deine Fotos; nach Motiv oder Datum. Also Möbel, Bäume, Tiere jeweils in einen Ordner. Oder nach Datum… Vielleicht sogar beides? Ganz anders?
  4. Falls deine Bildverwaltungssoftware das beherrscht; bewertest du deine Bilder in einer Art Sterne-System? Die Bridge von Adobe beispielsweise ermöglicht eine Bewertung von 1 – 5 Sternen…
  5. Falls ja; Nach welchen Kriterien bewertest du?
  6. Viele Bildverwaltungsprogramme ermöglichen das so genannte “taggen” der eigenen Bilder. Ist dir diese Form bekannt und wenn ja, nutzt du sie? Und warum nutzt du sie/nicht?
  7. Nutzt du die Metadaten, wenn ja wie?
  8. Füge einen Screenshot hinzu von deiner Ansicht der Software (Also Filmstreifen, Metadatenansicht etc. pp.)

Die Antworten:
1. Wie viele Fotos sind in deiner Sammlung?
In 5 Jahren Digitalkameranutzung sind da einige tausende zusammengekommen. Aktuell befinden sich rund 3000 Fotos aus den Jahren 2008 und 2009 in der Datenbank auf dem Rechner, der Rest liegt ausgelagert auf einer externen Festplatte im Regal.

2. Mit welchem Programm arbeitest du?
Zum Verwalten und für einfache Nachbearbeitungen meiner Bilder verwende ich Adobe Lightroom. Für komplexere Bearbeitungen kommt Adobe Photoshop zum Einsatz.

3. Wie sortierst du deine Fotos?
Auf dem Rechner sind sie in Ordnern, die nach Orten oder Begebenheiten benannt und mit dem Datum versehen sind (Bsp.: Bilder\Hamburg-HafenCity-2009_09_09). In Lightroom sind sie dann mit Stichworten (tags) versehen und lassen sich so nach allem sortieren: Stichworte, Datum, Ort, Kamera, Objektiv, Blende, uvm. Diese doppelte Sortierung von Ordnerstruktur und Datenbank hilft für den Fall, das irgendwann einmal und aus welchen Gründen auch immer die Datenbank verloren gehen sollte.

4. und 5. Bewertest du deine Bilder in einer Art Sterne-System – Wenn ja, wie?
Lightroom bietet die Möglichkeit zu bewerten zwar an, aber ich nutze sie nicht, weil sich der Geschmack doch zu oft und zu schnell ändert. Stattdessen schaue ich mir die neuen Bilder in zwei Durchgängen an und während des ersten Durchgangs markiere ich sie, ob ich sie behalten oder löschen möchte. Danach blende ich nur die zum Löschen markierten Bilder ein und lösche sie. Die restlichen Bilder schaue ich mir ein zweites Mal an und entscheide, ob sie noch einmal nachbearbeitet werden müssen/sollen oder ob sie, so wie sie sind, OK sind und markiere sie entsprechend. So kann man schnell auf verschiedene Qualitätsstufen zugreifen und hat immer noch alle Möglichkeiten.

5. Nutzt du das „Taggen“?
Das Verschlagworten oder neudeutsch „Taggen“ wird sehr ausgiebig genutzt. Es erleichtert das Suchen und Finden von Fotos deutlich.

6. Nutzt du die Metadaten, wenn ja wie?
Ich nutze sie zur Nachkontrolle von Blende oder Verschlusszeiten, zum/beim Bearbeiten von Fotos, zum Sortieren von Fotos oder bei der Suche nach Fotos.

7. Screenshot
Da ich mir über die Rechte am Layout von Lightroom bei Screenshots nicht sicher bin, poste ich hier mal den Link zu Adobe mit dem Informationsmaterial.

Und zu guter Letzt hoffe ich, dass dieser Blogpost den Lesern und Teilnehmen von Taris Blogparade einen Überblick über die Vielfalt der möglichen Programme und Möglichkeiten bietet. Gleichzeitig freue ich mich über eure Erfahrungen und Ansichten zur Fotoarchivierung. Nutzt dafür einfach die Kommentarfunktion.

Freitag, 23. Oktober 2009

Tierparks und Fotoerlaubnis

Viele Fotografen fotografieren sehr gerne Tiere und wer kein eigenes zu Hause hat, oder wem dieses irgendwann als Motiv zu eintönig wird, der sucht nach neuen Motiven und da bieten sich natürlich Zoos, Aquarien usw. an. Denn dort können alle relativ dicht an die Tiere heran und mit ein bisschen Glück ein gutes Foto machen, ohne sich vorher tagelang darauf vorzubereiten, stundenlang anzuschleichen oder wie ein Jäger im Ansitz zu warten.

Das Fotografieren und veröffentlichen von Fotos aus Tierparks und Aquarien wird aber von den Tierparks ganz individuell geregelt. Manche verbieten gar strikt das Fotografieren mit “(semi-) professionellem” Equipment. Allerdings stellt sich bei solchen Formulierungen immer die Frage, was ist das, semiprofessionelles Equipment? Eine digitale Spiegelreflex? Das Mitführen einer riesigen Fotoausrüstung (Koffer, Tasche, mehrere Bodies, Assistenten)? Ein oder mehrere Stative? Große Telebrennweiten? Vielleicht auch alles was anders aussieht als eine kleine Kompaktknipse?

Ob das nun rechtlich wasserdicht ist, kann und will ich nicht beurteilen, aber schon die Praktikabilität ist fraglich, insbesondere in der heutigen Zeit, wo immer mehr digitale Spiegelreflexkameras auch von Laien, Anfängern und Hobbyfotografen im Zoo spazieren geführt werden.

Aber man kann im Vorfeld viel Ärger vermeiden, wenn man vorher weiß, was im Zoo oder Aquarium, das man als nächstes besuchen möchte, erlaubt ist und was nicht. Und dafür gibt es ja das Internet und die Webseiten der Zoos, die soweit ich feststellen konnte, alle ihre Besucherordnung veröffentlichen. Also einfach vorher nachschauen.