Freitag, 23. Oktober 2009

Tierparks und Fotoerlaubnis

Viele Fotografen fotografieren sehr gerne Tiere und wer kein eigenes zu Hause hat, oder wem dieses irgendwann als Motiv zu eintönig wird, der sucht nach neuen Motiven und da bieten sich natürlich Zoos, Aquarien usw. an. Denn dort können alle relativ dicht an die Tiere heran und mit ein bisschen Glück ein gutes Foto machen, ohne sich vorher tagelang darauf vorzubereiten, stundenlang anzuschleichen oder wie ein Jäger im Ansitz zu warten.

Das Fotografieren und veröffentlichen von Fotos aus Tierparks und Aquarien wird aber von den Tierparks ganz individuell geregelt. Manche verbieten gar strikt das Fotografieren mit “(semi-) professionellem” Equipment. Allerdings stellt sich bei solchen Formulierungen immer die Frage, was ist das, semiprofessionelles Equipment? Eine digitale Spiegelreflex? Das Mitführen einer riesigen Fotoausrüstung (Koffer, Tasche, mehrere Bodies, Assistenten)? Ein oder mehrere Stative? Große Telebrennweiten? Vielleicht auch alles was anders aussieht als eine kleine Kompaktknipse?

Ob das nun rechtlich wasserdicht ist, kann und will ich nicht beurteilen, aber schon die Praktikabilität ist fraglich, insbesondere in der heutigen Zeit, wo immer mehr digitale Spiegelreflexkameras auch von Laien, Anfängern und Hobbyfotografen im Zoo spazieren geführt werden.

Aber man kann im Vorfeld viel Ärger vermeiden, wenn man vorher weiß, was im Zoo oder Aquarium, das man als nächstes besuchen möchte, erlaubt ist und was nicht. Und dafür gibt es ja das Internet und die Webseiten der Zoos, die soweit ich feststellen konnte, alle ihre Besucherordnung veröffentlichen. Also einfach vorher nachschauen.

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