Samstag, 6. Februar 2010

Fototipps für den Winter

Wer in der kalten Jahreszeit vor lauter Schnee nicht mehr weiß, was er noch so alles Fotografieren kann, für den habe ich hier mal ein paar Tipps zusammengeschrieben. Mnachmal reicht ja schon ein Stupps in die richtige Richtung. Einfach mal was Neues ausprobieren, und wenn’s draußen Stürmt und Schneeregnet, muss man ja nicht unbedingt vor die Tür gehen.

Was man dann mal ausprobieren könnte, wären Hochgeschwindigkeitsaufnahmen auch bekannt als Kurzzeitaufnahmen wenige Hundertstel, besser Tausendstel Sekunden. Dafür braucht man nicht einmal raus zu gehen. Es reicht ein ruhiger Hintergrund, viel Licht und etwas das sich schnell bewegt, zum Beispiel etwas das ins Wasser fällt (ein Klassiker). Es gibt da so viele Dinge und Möglichkeiten, die man verwenden kann. Wer mehr erfahren möchte, der sollte sich mal das Tutorial zur Highspeedfotografie von Jörg Jäckel ansehen, da geht’s dann noch einen deutlichen Schritt weiter, was den Aufwand fürs Foto anbelangt.

Eine weitere schöne Sache und quasi das Gegenteil zur Kurzzeitfotografie, sind Langzeitbelichtungen, also mehrere Sekunden bis Minuten und in der Regel ohne Basteleien. Gerade jetzt in der vermeintlich dunklen Jahreszeit haben insbesondere die Nachtaufnahmen einen Vorteil: es ist schon früh richtig dunkel. Man braucht also nicht wie im Sommer auf die wenigen Stunden zu einer absolut unchristlichen Zeit warten, auf die Dunkelheit warten, sondern kann ganz bequem nach der Arbeit noch eine Runde dem Hobby frönen.

Auch die Makrofotografie hat im Winter ihren Reiz, insbesondere dann, wenn man dafür nicht vor die Tür muss. Und Makros kann man von fast allem Schießen, ob die Bilder dann interessant sind, hängt von der eigenen Kreativität ab. Aber man kann sich zwingen, einfach mal selbst im Wohnzimmer einschließen und erst wieder rauslassen, wenn 30 verschiedene Motive im Kasten sind. Es gibt soviel zu entdecken, die Blüten der Blumen auf dem Tisch, Buchstaben und Buchseiten, bzw. deren Musterung, Details vom Teppich oder Sofa oder Kissen oder Dekozeug, Steckerleisten, Fensterrahmen oder oder oder.

Oder man fotografiert einfach mal sein Essen ;-) Ich hoffe es gibt ein paar neue Anregungen und wünsche viel Spaß beim ausprobieren.

1 Kommentar:

Olaf, Rostock-Heute hat gesagt…

Wenn ich mir anschaue, welch schöne Motive sich Elina beim 1. Warnemünder Wintervergnügen (Reiterumzug am Ostseestrand, Eisbaden der Seehunde) geboten haben, sollte man dieses Wochenende durchaus noch mal raus gehen mit der Kamera. Morgen bietet sich in Warnemünde ja noch einmal die Gelegenheit.

Innenaufnahmen dann beim nächsten Schnee, der evtl. schon nächste Woche wieder Einzug hält.

Kommentar veröffentlichen

Hinweise:
Alle Kommentare werden moderiert und erscheinen daher verspätet, aber nur eindeutiger Spam fliegt raus, der Rest bleibt selbstverständlich unangetastet.